Verkaufe stationären 3-Zylinder Schlüter-Motor gegen Gebot. (Teil 1/4)
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Die Besichtigung: Diese Kleinanzeige laß Thomas P. Anfang Januar 2004 in der Schlepper-Post. Es wurde nicht lange überlegt und das Telefon wurde in die Hand genommen um Näheres zu erfahren. Es stellte sich heraus, daß es sich um einen Schlütermotor HDE 130 mit 32 PS bei 700 Umdr./min handelt. Gebaut wurde dieser Motorentyp in der Zeit von April bis Juni 1937.
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Angeflanscht ist ein Gleichstromgenerator mit einer Ausgangsspannung von 110 Volt und einer Leistung von 18,5 kW. Angelassen wird mit Druckluft, Zubehör wie Kompessor und Druckbehälter sind im Original noch vorhanden. Der Motor steht in einem Wohngebiet in einem Gartenhaus (Dazu später mehr).Am selben Abend erreichten uns 2 Bilder per E-Mail: Uns vielen die Augen aus. Das Aggregat war im original Zustand. Es handelte sich immer noch um die erste Farbe. Bis auf kleine Stellen war sie tadelos. Schon öfters hatten wir nach einem stationären Schlütermotor ausschau gehalten. (Der Schlüterclub Südtondern ist ja auch schon im Besitz von drei Stück. Jedoch sind es kleine 1-Zylinder-Motoren, zwei Diesel und ein Benziner.) Die Größe und das Gewicht von 3 t könnte auch beweglich gemacht werden, so daß ein zur Schau stellen auf Veranstaltungen möglich wäre. Was uns sofort überzeugte war – Der Motor läuft.
Thomas,Manne, Ralle, und ich machten uns Ende Januar auf den Weg den Motor zu besichtigen. Eine Wegbeschreibung hatten wir vom Motorenbesitzer erhalten. Da man nie im voraus ahnen kann, wie das Wetter wird, entschieden wir uns den Zug zu nehmen. Das Ticket für uns vier war eigentlich nicht teuer, und kompliziert zu buchen, wie es die Medien einen immer Glauben lassen wollen, war es auch nicht. Nun, das bedeutete früh aufstehen. Um 6:00 Uhr ging unser Zug vom Niebüller Bahnhof. Es wehte ein kalter Wind um den Gefrierpunkt. Ich war froh endlich im warmen Zug zu sitzen. Warm war es, nur es schaukelte und rüttelte in diesem „Regional-Express“ und grölende Jugendliche waren auch dabei. Nach ein paar Stationen stiegen die Jugenlichen aus, der Regional-Express schaukelte uns noch bis nach Altona. Danach stiegen wir in einen IC um. Dieser Zug klapperte noch die Hamburger Bahnhöfe Hauptbahnhof und Dammtor ab. Danach ging es geschwind Richtung Münster, wo wir pünktlich wie die Eisenbahn um 11:04 Uhr ankamen.
Vom Hauptbahnhof sollten wir den Bus Linie 6 nehmen. Es muß komisch ausgesehen haben – vier ausgewachsene Kerle vom Lande stehen am Busbahnhof mit ca 10 Haltestellen mit mindestens je 4 Buslinien und wissen nicht wolang es geht. Ein Passant, der mitbekommen hatte, daß wir nicht ortskundig waren, erklärte uns den Weg zur richtigen Haltestelle. Na ja, wo haben wir bei uns in Risum mehr als zwei Busse auf einer Stelle? Und dann noch das Durcheinander mit der Fahrkartenautomat. Mehrere Male auf die verschiedenen Tasten gedrückt, und - da war doch eine Vierer-Karte. Die haben wir dann schließlich genommen. Beim Einsteigen fragte ich bei der Busfahrerin nach, ob daß die richtige Fahrkarte sei. Verwundert bejahte sie meine Frage, nur viermal abstempeln müßte ich die Karte noch.
Die Bilder dazu findet ihr unter der Bilder-Galerie
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